happyend

 

 

Haneke  – Happy End

 

Imbricare – imaginea si realul

Apesi pe butonul de record al telefonului si imaginea e inregistrata, realul e dublat, ba chiar il dublezi si prin cuvinte, il triplezi: face pipi, curge apa, crema pe fatza

O femeie e privita din spate indelung cind face toate astea

Ai putea fi chiar tu

Fetita face filmele

Observa

Ea vrea sa observe mai ales ceva care se poate sfirsi, moartea, ea vrea sa se apropie

Induce cu incetul un fel de sfirsit

Si il observa

E si sfirsitul ei – ea tot moare zilnic

Observind

Are ochii albastri patrunzatori

O vezi si cind plinge – ca un copil cu greutati prea mari. O scena.

Nimeni nu poate sa-i spuna ceva mai vindecator

Nimeni nu-i vindecat, toti bolnavi

Bunicul o invita sa nu mai stea in prag

Ea ezita

Indelung

Bunicul ii spune ca si-a omorit sotia cu perna dupa trei ani ai ei de suferinta grea si stupida

Si ea a incercat sa omoare

Mama ei a murit.

Tatal ei nu iubeste.

 

Mai sint niste imagini interesante care par ca sint intimplatoare. Nu cadreaza cu constructia filmului. Sint adolescenti care se filmeaza si dubelaza grob. E baiatul, unchiul fetitei, care e handicapat sufleteste de o mama egocentrica si acaparanta. E jalnica lui maimutareala. E viata lui.

E un fel de monstruos care nu intra in nimic. Nu e o imagine. E realul brut. Ca vezi imaginea – e o greseala parca. O intruziune.

Oamenii au formatarea asta cum ca imaginile trebuie sa fie intr-un fel, poate chiar frumoase. Decente. Poate chiar sa semene intre ele sau macar sa semene cu ceva.

Intruziunea imaginilor care nu seamana cu restul.

Sa simti aceasta diferenta.

Sa te simti jenat.

Sa fii tu cel de care ti-e jena.

Sa fii tu toti: si batrinul, si copilul, si tatal, si mama acaparanta, si fiul distrus, si copilul muscat de ciine, si negrul, si albul, si servitorul, si stapinul. Sa fii tu hamsterul. Sa fii tu adolescentul grob. Sa fii tu spectatorul jenat. Sa fii tu telefonul care inregistreaza moartea.

Sa fii tu cel care se bucura de micutul happy end.

 

#

 

Zusammengehörigkeit – das Bild und das Reale

Du drückst auf die Aufnahmetaste des Telefons und das Bild ist gespeichert, das Reale ist nun doppelt, du verdoppelst, verdreifachst es sogar durch Worte: sie pinkelt, das Wasser läuft, Creme im Gesicht

Eine Frau wird lange von hinten angeschaut, als sie dies alles tut

Du könntest diese Frau sein

Das Mädchen filmt

Es beobachtet

Es will vor allem das beobachten, was zu Ende gehen kann, den Tod, es will ihm näher kommen

Es leitet langsam eine Art Ende ein

Und beobachtet es

Es ist auch sein eigenes Ende – es stirbt täglich – immer wieder

Indem es beobachtet

Es hat scharfe blaue Augen

Man sieht es, wenn es weint – wie ein mit Sorgen überladenes Kind. Eine Szene.

Niemand kann ihm etwas Heilenderes sagen

Niemand ist heil, alle sind krank

Der Großvater bittet es hinein

Es zögert

Lange

Der Großvater sagt ihm, dass er nach drei Jahren tiefen, sinnlosen Leids seine Frau mit einem Kissen erstickt hat

Sie hat ebenfalls versucht zu töten

Ihre Mutter ist gestorben.

Ihr Vater liebt nicht.

 

Es gibt auch andere interessante Bilder, die als zufällig erscheinen. Sie passen nicht zum Aufbau des Films. Es sind Jugendliche, die filmend die Realität grob verdoppeln. Der Junge, der Onkel des Mädchens, ist seelisch behindert worden von einer egozentrischen, vereinnahmenden Mutter. Es sind seine jämmerlichen Affengrimassen. Es ist sein Leben. Es ist etwas Monströses, das in nichts hineinpasst. Es ist kein Bild. Es ist die grobe Realität. Dass man das Bild sieht, ist ein Fehler. Ein unerlaubter Eingriff.

Menschen denken in vorgefertigten Bildern. Vielleicht sogar in schönen. Dezenten. Vielleicht ähneln sie einander oder etwas.

Der Eingriff der Bilder, die dem Rest nicht ähneln.

Diesen Unterschied fühlen.

Verlegenheit spüren.

Gegenüber sich selbst verlegen fühlen.

Alle in sich vereinen: den Alten und das Kind und die vereinnahmende Mutter und den kaputten Sohn und das vom Hund gebissene Kind und den Schwarzen und den Weißen und den Diener und den Herrn. Selbst der Hamster sein. Der grobe Jugendliche. Der verlegene Zuschauer. Das Handy, das den Tod aufnimmt. Derjenige, der sich über das kleine Happy End freut.

 

 

 

 

 

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